Rückblick auf den Augsburger Linux-Infotag 2012


Letztes Wochenende war es wieder so weit, der “Augsburger Linux-Infotag” stand vor der Tür. Dank der Organisation von Rolf und Wolfgang war die FSFE auch dieses Jahr wieder mit einem Stand vertreten. Auch durch die strategisch gute Position unseres Standes, ungefähr in der Mitte des Gangs direkt gegenüber den Räumen in denen die Vorträge statt fanden,  konnten wir uns über zahlreichen Besuch an unserem Stand zwischen den Vorträgen freuen. Wie sich bereits in den letzten Wochen abzeichnete, war das Thema “Free Your Android” eines der meist diskutierten und gefragten Themen an unserem Stand. Viele Besucher waren daran interessiert, was sich hinter dem Slogan verbirgt, wie sie ihr Android befreien können bzw. auf was sie beim Kauf eines neuen Handys achten sollten um möglichst problemlos ein alternatives Android-System installieren zu können.

Neben dem Stand habe ich dieses Jahr einen Vortrag über die bevorstehenden Herausforderungen für die Freie Software Bewegung gehalten. Ziel des Vortrags war es neue Entwicklungen aufzuzeigen und Denk- bzw. Diskussionsanstöße zu geben, wie wir als Freie Software Gemeinschaft auf diese Herausforderungen reagieren können. Die Themen des Vortrags reichten von RestrictedBoot und der Frage “Wer entscheidet in Zukunft darüber, was wir auf unseren Computer installieren können?” über Cloud Computing und Verteilte soziale Netzwerke bis hin zu der Frage, wie wir mit der Herausforderungen umgehen, vor die uns neue Geräte wie Tablets und Smartphones stellen, die immer mehr den klassischen PC ablösen. Von den Tablets und Smartphones habe ich dann noch den Bogen zu Freier Software, eBooks und Tablets in der Schule gespannt und abschließend noch das Thema Offene Standards angesprochen, was so kurz vor den Document Freedom Day natürlich nicht unerwähnt bleiben konnte. Der Vortrag wurde mit großem Interesse aufgenommen. Die Themen Freie Software in Schulen und verteilten sozialen Netzwerke haben am meisten Zustimmung gefunden und für reichlich Diskussionsstoff im Anschluss an den Vortrag gesorgt.

Insgesamt war der Augsburger Linux-Infotag eine schöne Veranstaltung mit vielen interessanten Diskussionen, sowohl während meines Vortrags als auch an unserem Info-Stand. Für mehr Eindrücke von der Veranstaltung findet man hier weitere Bilder.

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Software Freedom Day in Offenburg


Letzten Samstag durfte ich den diesjährigen Software Freedom Day (SFD) an der FH Offenburg feiern. Organisiert wurde die Veranstaltung von der LugOG und der FreieSoftwareOG-Gemeinschaft. Es wurde ein abwechslungsreiches Programm mit zwei Vortragsreihen zusammengestellt. Dabei hatte ich die Ehre die Keynote zu halten. Beim Thema habe ich mich von Reinhard Müller und dem “Mach dich Frei!”-T-Shirt der FSFE inspirieren lassen. Nach dem Feedback zu urteilen ist der Vortrag sehr gut angekommen, daher werde ich diesen in der einen oder anderen Form sicher wiederverwenden. Die Folien dazu gibt es hier.

Software Freedom Day 2010

Der Software Freedom Day (SFD) ist eine jährliche, weltweite Veranstaltung. Hierzu werden lokale Veranstaltungen auf der ganzen Welt organisiert um über Freie Software zu informieren. Dieses Jahr wurde der “Tag der Freien Software” mit Rund 400 Veranstaltungen gefeiert!

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Fellowship Treffen Stuttgart – Freie Software in der Bildung


In den letzten Monaten gab es leider keine Treffen der Fellowship-Gruppe Stuttgart. Das wollen wir im Jahr 2010 wieder ändern! Daher möchte wir euch am Donnerstag, den 11. Februar zum Fellowship-Treffen in Stuttgart einladen. Wir werden uns in Sophies Brauhaus ab 20 Uhr treffen.


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An diesem Tag wird auch Thomas Jensch, Koordinator des Edu-Teams der FSFE, anwesend sein. Thomas wird über den aktuellen Stand des Edu-Teams, geplante Aktivitäten und allgemein über Freie Software in der Bildung berichten. Wenn Ihr euch für das Thema interessiert oder schon selber Erfahrung mit Freier Software in der Bildung gesammelt habt, dann ist dieses Treffen genau das richtige für euch. Gerne dürft Ihr auch Freunde und Bekannte mitbringen die sich allgemein für Freie Software oder gezielt für Freie Software in der Bildung interessieren.

Wenn darüber hinaus noch etwas Zeit bleibt, dann würde ich die Gelegenheit gerne nutzen um mit euch über den Neustart eines regelmäßigen Fellowship-Treffen in Stuttgart zu sprechen. Was sind eure Interessen? Was erwartet bzw. erhofft Ihr euch von einem regelmäßigen Fellowship-Treffen in Stuttgart? usw.

Thomas und ich freuen uns schon darauf euch am Donnerstag, den 11. Februar in Stuttgart zu treffen.

Um einen ausreichend großen Tisch reservieren zu können, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung freuen!

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Freie Software – Mehr als nur ein Entwicklungsmodell


SOFa-LogoFreie Software – Mehr als nur ein Entwicklungsmodell, dass war der Titel meines Vortrags auf der diesjährigen Stuttgart Open Fair (eine Parallelveranstaltung zum Weltsozialforum) im Rahmen des Workshops “Gemeingüter zwischen traditionellem Wissen und neuartigen Produktionsweisen”.

Der Workshop war gut besucht und es ergaben sich während und nach dem Vortrag noch interessante Diskussionen. Die Folien zu meinem Vortrag findet man hier.

Ich habe zum ersten mal einen anderen Ansatz versucht und meine Folien hauptsächlich mit Bildern gestaltet, welche das aktuelle Thema optisch unterstreichen sollten. Nach ersten Rückmeldungen kam dies Art der Präsentation und der Vortrag im allgemeinen gut an.

Da die Folien, durch weniger Text und mehr Bildern, diesmal nicht ganz so aussagekräftig sind, möchte ich an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung des Vortrags geben:

Angefangen habe ich mit der Freie-Software-Definition, um dem sehr gemischten Publikum eine kleine Einführung in Freie Software zu geben. Anschließend habe ich versucht zu veranschaulichen, wie sehr unser Leben heute von Software durchdrungen ist. Eine Interessante Zahl die ich in dem Zusammenhang aus einem Vortrag von Georg Greve habe: Der Mensch interagiert im Durschnitt pro Tag 300 mal mit Software. Eine erstaunliche Zahl, wie ich finde.
Ausgehend von der Erkenntnis, wie sehr unser Leben heute von Software durchdrungen ist und wie viele unserer täglichen Handlungen von Software abhängig sind habe ich gesellschaftlichen Implikationen von Software, wie Chancengleichheit und Demokratie, angeschnitten. Den Bereich Chancengleichheit habe ich auf zwei Arten veranschaulicht. Als erstes Beispiel diente Freie Software in der Bildung, durch dessen Einsatz alle Schüler die gleichen Chancen im Unterricht haben. Das zweite Beispiel bezog sich auf Entwicklungsländer, denen Freie Software die Möglichkeit bietet am Wissen der Industriestaaten zu lernen um eigenes Wissen und eine eigene Industrie aufzubauen. Zum Bereich Demokratie habe ich ausgeführt, wie Freie Software es ermöglicht die Regeln (“Gesetze”) der Informationsgesellschaft zu verstehen und diese als Gesellschaft zu kontrollieren und zu beeinflussen.
Abschließend wurden mögliche Entwicklungsmodelle, Geschäftsmodelle auf der Basis von Freier Software beschrieben.

Der Vortrag ging gut 30 Minuten und wurde von anregenden Diskussionen begleitet. Abschließend lässt sich sagen, dass es eine interessante Veranstaltung war, der Workshop hat sehr viel Spaß gemacht und das gemischte Publikum wirkte sehr interessiert.

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FSFE mit Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet


Die überparteiliche Theodor Heuss Stiftung wurde 1964 gegründet und trägt den Namen des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Die Stiftung vergibt seit ihrer Gründung alljährlich den Theodor Heuss Preis und die dem Preis ebenbürtigen Theodor Heuss Medaillen, um bürgerschaftliche Initiative und Zivilcourage zu fördern. Die Stiftung will damit “auf etwas hinweisen, was in unserer Demokratie getan und gestaltet werden muss, ohne dass es bereits vollendet ist” (Carl Friedrich v. Weizsäcker, 1965).

Dieses Jahr wurde die Free Software Foundation Europe (FSFE) zusammen mit Oxfam Deutschland mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet. Die Verleihung wird am 8. Mai in Stuttgart stattfinden.

Die Theodor Heuss Stiftung schreibt hierzu:

Die Theodor Heuss Medaillen 2010 gehen an die Free Software Foundation Europe e. V. (Düsseldorf) und an Oxfam Deutschland e.V. (Berlin), die sich durch neue Strategien der kooperativen Wertschöpfung und durch verantwortungsvolles Handeln für eine gerechtere Welt einsetzen.

In der Pressemitteilung der FSFE sagt Karsten Gerloff: “Freie Software ist die unverzichtbare Komponente einer freiheitlichen Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Sie sichert den gleichberechtigten Zugang aller Menschen zur Informationsgesellschaft” und zeigt sich hoch erfreut über die Auszeichnung. “Die Free Software Foundation Europe wurde im November 2000 von einer kleinen Gruppe von Menschen ins Leben gerufen, die ihrer Zeit voraus waren und unermüdlich und unter großem persönlichen Einsatz für ihren Erfolg gearbeitet haben. Insbesondere zu nennen sind hier der Initiator der FSFE, Georg Greve, der die FSFE unter erheblichem persönlichen Risiko gegründet und bis zum Juni 2009 aufgebaut und geleitet hat, sowie Mitgründer Bernhard Reiter, der das deutsche Team über lange Jahre zu einer der stärksten Gruppen für Freie Software in Europa gemacht hat.”, so der Präsident der FSFE.

Ich selbst bin mittlerweile seit 2005 ehrenamtlich für die FSFE aktiv. Angefangen als Fellow und Übersetzer bis hin zur Mitgliedschaft im deutschen Team und seit einem guten Jahr im europäischen Kernteam. An Tagen wie diesen freue ich mich besonders über die Anerkennung, welche die FSFE mittlerweile aus vielen verschiedenen Richtungen erfährt. Dies alles wäre ohne den vielen Menschen, Fellows, Unterstützer und Spender, welche hinter der FSFE stehen nicht möglich.

Auch das Web- und Übersetzer-Team soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, welches in den letzten Tagen hart gearbeitet hat um die Webseiten zu aktualisieren und die Pressemitteilung rechtzeitig zur Bekanntgabe der Auzeichnung in viele Sprachen übersetzt hat.

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Die FSFE braucht Dich!


Die Free Software Foundation Europe (FSFE) leistet mittlerweile seit 2001 erfolgreiche Arbeit für Freie Software in Europa. Viele wichtigen Ziele wurden in den Jahren erreicht, vom erfolgreichen aufbrechen von Monopolen über die abwehren von Softwarepatenten bis hin zum Aufbau der Freedom Task Force, Europas führende Netzwerk zu Rechtsfragen Rund um Freier Software. All dies war nur durch die großartige Unterstützung möglich, die die FSFE bisher erfahren hat.

Die erfolgreiche Arbeit über die letzten acht Jahre bedeutet aber nicht, dass keine Aufgaben mehr vor uns liegen würden. Es gibt zum Beispiel im Bereich Offene Standards noch viel zu tun, eine Schlüsselkomponente die den Wechsel hin zu Freier Software oft erst ermöglicht, Freie Software in Bildung soll in Zukunft wieder stärker thematisiert werden und auch Hersteller proprietärer Software versuchen weiterhin alles, um ihre Interessen in Europa durchzusetzen.

Damit sich die FSFE auch in den kommenden Jahren so erfolgreich für Freie Software und für Deine Rechte in der Informationsgesellschaft einsetzen kann braucht sie Deine Unterstützung!

Es gibt viele Wege die FSFE zu unterstützen, eine Möglichkeit sind Geld- und Sachspenden. Außerdem wurden speziell für Firmen Dienstleistungen zusammengestellt, durch dessen Kauf man die FSFE unterstützen kann.

Wenn Du deine Bücher oder Weihnachtsgeschenke bei Bookzilla.de kaufst, dann kann Du damit ganz einfach nebenher Freie Software und die FSFE untersützen. Vielleicht empfiehlst Du auch deinen Freunden und deiner Familie ihre zukünftigen Online-Bucheinkäufe auf diesem Weg zu tätigen?

Für Einzelpersonen ist das Fellowship eine sehr gute Möglichkeit die FSFE zu unterstützen. Damit leistet man wichtige Unterstützung in drei Bereichen: Finanziell, politisches Gewicht und aktive Beteiligung zum Beispiel in der Form von Fellowship-Gruppen. Im Rahmen des Fellowship entstanden bereits so wichtige und erfolgreiche Aktivitäten wie PDFreaders.org. Sei auch Du ein Teil davon!

Für Leute, die sich für Freie Software einsetzen und gerne ein Teil der Fellowship-Gemeinschaft wären, sich die finanzielle Komponente des Fellowship aber nicht leisten können, hat die FSFE eine Möglichkeit geschaffen über das nächste Jahr hinweg insgesamt 36 Fellowship-Stipendien zu vergeben.

Das ist aber bei weitem nicht alles. Man kann die Arbeit der FSFE auch einfach durch aktives Mitarbeit unterstützen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

Eine Möglichkeit die ich dabei besonders herausstellen will ist die Beteiligung am deutschen Übersetzerteam. Eine Organisation wie die FSFE erzeugt im Laufe ihrer Arbeit sehr viel Material und Informationen über die aktuellen Themen Rund um Freie Software. Für eine erfolgreiche politische Arbeit in Europa und um diese Informationen so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen ist es sehr wichtig, diese in so vielen Sprachen wie möglich vorzuhalten.
Wenn ihr euch die Links in diesem Beitrag angesehen habt, dann werdet ihr sicher bemerkt haben, dass leider nicht mehr jede deutsche Übersetzung aktuell ist und die eine oder andere Übersetzung sogar ganz fehlt. Egal ob neue Texte Übersetzen, bestehende Übersetzungen aktuell halten oder Übersetzungen von anderen Korrektur lesen, es gibt immer was zu tun!
Ich würde mich freuen, wenn ich in den nächsten Wochen und Monaten bekannte Namen wieder oder neue Mitglieder im deutschen Übersetzerteam begrüßen dürfte. Wenn Du dazu irgendwelche Fragen hast, dann kannst Du diese jeder Zeit auf der Mailingliste für Übersetzer stellen oder mich einfach direkt ansprechen. Mehrere Möglichkeiten um mit mir in Kontakt zu treten findest Du hier.

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Bundestagswahl: Fragt eure Kandidaten nach Freie Software und Offene Standards!


Es ist wieder mal so weit, nur noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl. Am 27. September sind wir alle dazu aufgerufen, unser Kreuzchen zu setzen und damit den Bundestag für die nächsten 4 Jahre zu wählen. In kaum einer anderen Zeit sind die Politiker so gesprächsbereit und auskunftsfreudig, dies will auch die Free Software Foundation Europe (FSFE) nutzen und ruft dazu auf, die Kandidatinnen/Kandidaten zur Bundestagswahl nach ihren Positionen zu Freier Software und Offenen Standards zu fragen.

Bereits eingegangene Antworten werden im Wiki gesammelt und veröffentlicht. Dort kann man auch eine Anleitung finden, um sich selber an der Aktion zu beteiligen.

Ein paar Antworten wurden schon gesammelt, darunter auch die des SPD Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier:

“Stichwort Kreativwirtschaft: Andermann hat mich in seinem Blog-Beitrag aufgefordert, mehr für freie Software zu tun. Als Außenminister kann ich darauf verweisen, dass das Auswärtige Amt Vorreiter beim Einsatz freier Software ist. Auch in meinem Deutschland-Plan setze ich auf innovative Lizenzformen. Ich will, dass alle die Möglichkeit haben, mitzumachen – auch und gerade im Netz.”

Außerdem erwähnt er Freie Software und Offene Standards im Impressum seiner Internetpräsenz.

Von den Grünen gab es bisher vor allem Aussagen zum Thema Softwarepatente. So sagt Sibyll Klotz:

“Software ist durch das Urheberrecht angemessen geschützt.” Software lässt sich nicht in die gängigen Patentübereinkommen integrieren. Patente nutzen den großen Unternehmen (die über eine eigene Patent- und Rechtsabteilung verfügen) und schaden kleinen Unternehmen. Dies ist schädlich für Wettbewerb und Innovation und führt dazu, dass Software teurer und in ihrer Vielfalt eingeschränkt wird. Außerdem schaden Softwarepatente Freier bzw. Open Source Software weil eine Geheimhaltung bis zur Patentanmeldung verlangt wird. Eine schleichende Ausweitung der Patentierbarkeit muss verhindert werden.

Ihr Parteikollege Friedrich Ostendorff antwortete:

“Patente können innovationshemmend sein. Staatlich finanzierte Forschungsergebnisse müssen so frei wie möglich lizensiert werden. Die Grünen unterstützen Freie Software.”

Macht mit und befragt auch euren Kandidaten zu den Themen Freie Software und Offene Standards!

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KDE Release-Party und Fellowship-Treffen in Stuttgart


plussyEs wird mal wieder Zeit für ein Fellowship-Treffen in Stuttgart!

Vor einem halben Jahr haben wir uns mit einigen Leuten von KDE in Stuttgart getroffen, um zusammen mit euch die Veröffentlichung von KDE 4.2 zu feiern. Dieses Treffen war ein solcher Erfolg, dass wir euch pünktlich zur Veröffentlichung von KDE 4.3 zu einer weiteren gemeinsamen KDE Release-Party mit Fellowship-Treffen einladen wollen.

KDEIhr hattet schon immer Fragen, die ihr jemanden von der FSFE oder von KDE persönlich stellen wolltet? Ihr wollt euch einfach in gemütlicher Runde mit der Stuttgarter Freie-Software-Gemeinschaft austauschen oder in Zukunft vielleicht sogar selber aktiv werden? Das ist die Gelegenheit!

Wir treffen uns hierzu am 1. August um 19 Uhr im Restaurant Wartburg Tol(l)eranz, Gutenbergstrasse 87, 70197 Stuttgart (West). Weitere Informationen findet ihr wie immer in unserem Wiki.

Eigeladen sind alle, die sich für Freie Software, die FSFE oder KDE interessieren.

Um die Anzahl der Leute besser abschätzen zu können, würde ich mich über eine kurze Mail von euch freuen.

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“Eis am Stiel im Glas”


Heute habe ich mich mit Giacomo Poderi und Matthias Kirschner in Waiblingen getroffen, um uns über ein paar aktuelle Themen Rund um Freie Software und der FSFE auszutauschen. Unter anderem haben wir uns über bevorstehende Veranstaltungen, das Fellowship und “Windows Tax Refund” unterhalten.

Aber das interessanteste an diesem Mittag enteckten wir auf der Speisekarte: “Eis am Stiel im Glas”. Matthias wollte es schließlich wissen und wir waren alle gespannt, was sich hinter dieser Bezeichnung wohl verstecken würde. Schon die etwas komische Reaktion der Bedienung, als wir die Bestellung aufgaben, hätte uns nachdenklich stimmen sollen. Aber seht selbst, was am Ende auf unserem Tisch stand:

Eis am Stiel im Glas

…Ehrlich gesagt hatte ich ja schon etwas kreativeres erwartet… ;-)

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Bernhard Reiter zu Gast in Stuttgart


Vom 6. bis 7. Mai wird Bernhard Reiter, Deutschland-Koordinator der FSFE, zu Gast in Stuttgart sein. Wir wollen die Gelegenheit für ein spontanes Fellowship-Treffen nutzen. Das Treffen wird wie immer im Unithekle in Stuttgart/Vaihingen stattfinden. Eine genaue Uhrzeit wird auf der Wiki Seite der Fellowship-Gruppe Stuttgart noch bekannt gegeben. Wie immer sind alle Fellows und Freie Software interessierte eingeladen daran teilzunehmen.

Am Donnerstag, den 7. Mai wird Bernhard Reiter dann an der Universität Stuttgart (Campus Vaihingen) einen Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung “Free/Libre and Open Source Software Engineering” halten. Der Titel seines Vortrags lautet “Professionelle Freie Software in Wirtschaft und Politik”.

In dem Vortrag wird es u.a. um Folgende Themen gehen:

  • Freie Software, was ist das?
  • Eine handvoll Lizenzkategorien reicht aus
  • Freie Software und Politik, viele Chancen noch offen
  • Flurschaden in der gesamten Softwarebranche durch Patente
  • Streit um offene Standards
  • offene Entwicklung ist nicht gleichzusetzen mit Freie Software
  • Tipps vom Freie Software Profi

Natürlich wird auch genug Zeit für Diskussionen bleiben. Die Teilnahme steht für jeden offen und ist kostenfrei. Der Vortrag beginnt um 11:30Uhr und wird im Hörsaal V55.01 stattfinden.

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