A new toy arrived

My little new toy arrived! It’s a Thin Client Tux@Home Q-Box 270 (Intel Atom) with 1GB RAM and 500GB hard disk. One of the nice things about the device is the low power consumption, only 10-15Watt. This is important because I want to use the device as a small home server. To avoid paying the “windows tax / proprietary software tax” I bought the computer at ixsoft.de, a online shop which sells hardware with GNU/Linux pre-installed. It came with Fedora GNU/Linux and now runs the Debian GNU/Linux (Squeeze) operating system which I consider more suitable for the tasks I want to use the device.
Now the more interesting part: What software / services should run on this little helper? In a first step I want to enable ssh access from outside, install an IRC bouncer and a subversion (SVN) server. The next think I would like to install is some kind of address book and calendar which can be used from any device (desktop computer, laptop, smart phone). But therefor I have to look into some solutions first. Kolab looks quite interesting. But I have to see how well it works with my software/hardware setup (Claws-Mail (Thunderbird) and Android). OwnCloud is another project I want to look at. Maybe this could be a nice solution for some file hosting.
If you have a tip for a good address book and calender solution or any other fancy idea what could be done with the Thin Client than drop me a mail or add a comment.
Freie Software Unterstützen – “I joined the Game”
“Join the Game” wurde auf dem diesjährigen Linuxtag vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Programm des KDE e.V., welches es ermöglicht das KDE Projekt finanziell zu unterstützen.
Als ich davon gelesen hatte musste ich spontan an die FOSDEM 2005 denken. Damals startete die Free Software Foundation Europe (FSFE) das Fellowship Programm. Ohne lange darüber nachzudenken wurde ich noch am selben Tag ein Fellow. Ähnlich schnell entschied ich mich dazu bei “Join the Game” mitzumachen. Während die FSFE mit ihrer politischen und gesellschaftlichen Arbeit für ein Umfeld und ein Bewusstsein sorgt, in dem Freie Software entstehen und wachsen kann, deckt KDE den praktischen Teil freier Software ab. Daher war “Join the Game” für mich ein logischer Schritt und die perfekte Ergänzung zu meiner mittlerweile langjährigen Unterstützung der FSFE (sowohl finanziell als auch durch ehrenamtliche Mitarbeit).
“Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt” (Mahatma Gandhi)
Auch du kannst Freie Software unterstützen! Neben dem Fellowship und “Join the Game” gibt es selbstverständlich noch viele weitere Möglichkeiten um Freie Software zu fördern (sowohl finanziell als auch durch Mitarbeit). Eine einfache Möglichkeit Freie Software ganz nebenbei zu fördern besteht darin, seine Bücher bei Bookzilla zu kauft oder im Fall von Amazon dieses Firefox-Plugin zu verwenden. Damit geht bei jedem Einkauf automatisch eine kleine Provision an die FSFE.
Software Freedom Day in Offenburg
Letzten Samstag durfte ich den diesjährigen Software Freedom Day (SFD) an der FH Offenburg feiern. Organisiert wurde die Veranstaltung von der LugOG und der FreieSoftwareOG-Gemeinschaft. Es wurde ein abwechslungsreiches Programm mit zwei Vortragsreihen zusammengestellt. Dabei hatte ich die Ehre die Keynote zu halten. Beim Thema habe ich mich von Reinhard Müller und dem “Mach dich Frei!”-T-Shirt der FSFE inspirieren lassen. Nach dem Feedback zu urteilen ist der Vortrag sehr gut angekommen, daher werde ich diesen in der einen oder anderen Form sicher wiederverwenden. Die Folien dazu gibt es hier.

Der Software Freedom Day (SFD) ist eine jährliche, weltweite Veranstaltung. Hierzu werden lokale Veranstaltungen auf der ganzen Welt organisiert um über Freie Software zu informieren. Dieses Jahr wurde der “Tag der Freien Software” mit Rund 400 Veranstaltungen gefeiert!
DRM – Digitale Rechteminderung
DRM beschreibt ein System, welches entwickelt wurde um die Verwendung digitaler Werke zu kontrollieren und zu überwachen. Typische DRM-Systeme werden auf Textdokumente, Musik und andere Medien angewandt. Mit DRM entscheidet der Computer bzw. der Programmierer der Software darüber, ob du einen Text lesen, drucken oder kopieren kannst, ob du ein Musikstück anhören kannst und wenn ja mit welchen Geräten oder in welchen Ländern du deine gekaufte DVD abspielen kannst.
Hierdurch wird dem Anwender die Kontrolle über seine Daten und seine Geräte entzogen. Diese Entwicklung ist auch mit Blick auf unsere Demokratie bedenklich, da DRM nicht nur den Anwender bevormundet sondern auch die staatliche Regulierung unterläuft. Werden solche Systeme eingesetzt, dann entscheidet nicht mehr der Staat über erlaubte und regulierte Handlungen sondern die Produzenten der Medien und der Geräte entscheiden in letzter Instanz welche Rechte der Anwender hat.
Neben diesen klassischen Einsatzfeldern von DRM werden solche Systeme heute auch eingesetzt um sicherzustellen, dass ein Gerät nur Software ausführt welche vom Hersteller signiert wurde. Diese Art von DRM ist auch unter dem Namen Tivoisierung bekannt, angelehnt an eine Firma welche digitale Videorecorder mit dieser Art von DRM ausrüstet. Hierdurch ist es zum Beispiel möglich dem Anwender die Freiheiten, welche ihm Freie Software bietet, zu verwehren.
Befürworter solcher Systeme möchten, dass wir DRM als “digitales Rechtemanagement” verstehen. In der Realität werden solche Systeme aber dazu verwenden um die Rechte der Anwender einzuschränken, oft über die eigentlichen Grenzen des Urheberrechts hinaus. Daher sprechen viele Leute im englischen gerne von “Digital Restrictions Management”. Die deutsche Übersetzung hierzu “digitales Restriktionsmanagement” war für mich sprachlich nie eine optimale Lösung. Durch das Editorial “Verlesene Rechte” der Zeitschrift iX bin ich auf den Begriff “digitale Rechteminderung” aufmerksam geworden, welcher wohl schon vor ein paar Jahren durch die Frankfurter Allgemeine geprägt wurde. Digitale Rechteminderung halte ich sowohl sprachlich als auch inhaltlich für eine treffende Bezeichnung von DRM-Systemen und werde diese in Zukunft verwenden.
Fellowship Treffen Stuttgart – Freie Software in der Bildung
In den letzten Monaten gab es leider keine Treffen der Fellowship-Gruppe Stuttgart. Das wollen wir im Jahr 2010 wieder ändern! Daher möchte wir euch am Donnerstag, den 11. Februar zum Fellowship-Treffen in Stuttgart einladen. Wir werden uns in Sophies Brauhaus ab 20 Uhr treffen.
An diesem Tag wird auch Thomas Jensch, Koordinator des Edu-Teams der FSFE, anwesend sein. Thomas wird über den aktuellen Stand des Edu-Teams, geplante Aktivitäten und allgemein über Freie Software in der Bildung berichten. Wenn Ihr euch für das Thema interessiert oder schon selber Erfahrung mit Freier Software in der Bildung gesammelt habt, dann ist dieses Treffen genau das richtige für euch. Gerne dürft Ihr auch Freunde und Bekannte mitbringen die sich allgemein für Freie Software oder gezielt für Freie Software in der Bildung interessieren.
Wenn darüber hinaus noch etwas Zeit bleibt, dann würde ich die Gelegenheit gerne nutzen um mit euch über den Neustart eines regelmäßigen Fellowship-Treffen in Stuttgart zu sprechen. Was sind eure Interessen? Was erwartet bzw. erhofft Ihr euch von einem regelmäßigen Fellowship-Treffen in Stuttgart? usw.
Thomas und ich freuen uns schon darauf euch am Donnerstag, den 11. Februar in Stuttgart zu treffen.
Um einen ausreichend großen Tisch reservieren zu können, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung freuen!
Freie Software – Mehr als nur ein Entwicklungsmodell
Freie Software – Mehr als nur ein Entwicklungsmodell, dass war der Titel meines Vortrags auf der diesjährigen Stuttgart Open Fair (eine Parallelveranstaltung zum Weltsozialforum) im Rahmen des Workshops “Gemeingüter zwischen traditionellem Wissen und neuartigen Produktionsweisen”.
Der Workshop war gut besucht und es ergaben sich während und nach dem Vortrag noch interessante Diskussionen. Die Folien zu meinem Vortrag findet man hier.
Ich habe zum ersten mal einen anderen Ansatz versucht und meine Folien hauptsächlich mit Bildern gestaltet, welche das aktuelle Thema optisch unterstreichen sollten. Nach ersten Rückmeldungen kam dies Art der Präsentation und der Vortrag im allgemeinen gut an.
Da die Folien, durch weniger Text und mehr Bildern, diesmal nicht ganz so aussagekräftig sind, möchte ich an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung des Vortrags geben:
Angefangen habe ich mit der Freie-Software-Definition, um dem sehr gemischten Publikum eine kleine Einführung in Freie Software zu geben. Anschließend habe ich versucht zu veranschaulichen, wie sehr unser Leben heute von Software durchdrungen ist. Eine Interessante Zahl die ich in dem Zusammenhang aus einem Vortrag von Georg Greve habe: Der Mensch interagiert im Durschnitt pro Tag 300 mal mit Software. Eine erstaunliche Zahl, wie ich finde.
Ausgehend von der Erkenntnis, wie sehr unser Leben heute von Software durchdrungen ist und wie viele unserer täglichen Handlungen von Software abhängig sind habe ich gesellschaftlichen Implikationen von Software, wie Chancengleichheit und Demokratie, angeschnitten. Den Bereich Chancengleichheit habe ich auf zwei Arten veranschaulicht. Als erstes Beispiel diente Freie Software in der Bildung, durch dessen Einsatz alle Schüler die gleichen Chancen im Unterricht haben. Das zweite Beispiel bezog sich auf Entwicklungsländer, denen Freie Software die Möglichkeit bietet am Wissen der Industriestaaten zu lernen um eigenes Wissen und eine eigene Industrie aufzubauen. Zum Bereich Demokratie habe ich ausgeführt, wie Freie Software es ermöglicht die Regeln (“Gesetze”) der Informationsgesellschaft zu verstehen und diese als Gesellschaft zu kontrollieren und zu beeinflussen.
Abschließend wurden mögliche Entwicklungsmodelle, Geschäftsmodelle auf der Basis von Freier Software beschrieben.
Der Vortrag ging gut 30 Minuten und wurde von anregenden Diskussionen begleitet. Abschließend lässt sich sagen, dass es eine interessante Veranstaltung war, der Workshop hat sehr viel Spaß gemacht und das gemischte Publikum wirkte sehr interessiert.
FSFE mit Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet
Die überparteiliche Theodor Heuss Stiftung wurde 1964 gegründet und trägt den Namen des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Die Stiftung vergibt seit ihrer Gründung alljährlich den Theodor Heuss Preis und die dem Preis ebenbürtigen Theodor Heuss Medaillen, um bürgerschaftliche Initiative und Zivilcourage zu fördern. Die Stiftung will damit “auf etwas hinweisen, was in unserer Demokratie getan und gestaltet werden muss, ohne dass es bereits vollendet ist” (Carl Friedrich v. Weizsäcker, 1965).
Dieses Jahr wurde die Free Software Foundation Europe (FSFE) zusammen mit Oxfam Deutschland mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet. Die Verleihung wird am 8. Mai in Stuttgart stattfinden.
Die Theodor Heuss Stiftung schreibt hierzu:
Die Theodor Heuss Medaillen 2010 gehen an die Free Software Foundation Europe e. V. (Düsseldorf) und an Oxfam Deutschland e.V. (Berlin), die sich durch neue Strategien der kooperativen Wertschöpfung und durch verantwortungsvolles Handeln für eine gerechtere Welt einsetzen.
In der Pressemitteilung der FSFE sagt Karsten Gerloff: “Freie Software ist die unverzichtbare Komponente einer freiheitlichen Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Sie sichert den gleichberechtigten Zugang aller Menschen zur Informationsgesellschaft” und zeigt sich hoch erfreut über die Auszeichnung. “Die Free Software Foundation Europe wurde im November 2000 von einer kleinen Gruppe von Menschen ins Leben gerufen, die ihrer Zeit voraus waren und unermüdlich und unter großem persönlichen Einsatz für ihren Erfolg gearbeitet haben. Insbesondere zu nennen sind hier der Initiator der FSFE, Georg Greve, der die FSFE unter erheblichem persönlichen Risiko gegründet und bis zum Juni 2009 aufgebaut und geleitet hat, sowie Mitgründer Bernhard Reiter, der das deutsche Team über lange Jahre zu einer der stärksten Gruppen für Freie Software in Europa gemacht hat.”, so der Präsident der FSFE.
Ich selbst bin mittlerweile seit 2005 ehrenamtlich für die FSFE aktiv. Angefangen als Fellow und Übersetzer bis hin zur Mitgliedschaft im deutschen Team und seit einem guten Jahr im europäischen Kernteam. An Tagen wie diesen freue ich mich besonders über die Anerkennung, welche die FSFE mittlerweile aus vielen verschiedenen Richtungen erfährt. Dies alles wäre ohne den vielen Menschen, Fellows, Unterstützer und Spender, welche hinter der FSFE stehen nicht möglich.
Auch das Web- und Übersetzer-Team soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, welches in den letzten Tagen hart gearbeitet hat um die Webseiten zu aktualisieren und die Pressemitteilung rechtzeitig zur Bekanntgabe der Auzeichnung in viele Sprachen übersetzt hat.
Die FSFE braucht Dich!
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) leistet mittlerweile seit 2001 erfolgreiche Arbeit für Freie Software in Europa. Viele wichtigen Ziele wurden in den Jahren erreicht, vom erfolgreichen aufbrechen von Monopolen über die abwehren von Softwarepatenten bis hin zum Aufbau der Freedom Task Force, Europas führende Netzwerk zu Rechtsfragen Rund um Freier Software. All dies war nur durch die großartige Unterstützung möglich, die die FSFE bisher erfahren hat.
Die erfolgreiche Arbeit über die letzten acht Jahre bedeutet aber nicht, dass keine Aufgaben mehr vor uns liegen würden. Es gibt zum Beispiel im Bereich Offene Standards noch viel zu tun, eine Schlüsselkomponente die den Wechsel hin zu Freier Software oft erst ermöglicht, Freie Software in Bildung soll in Zukunft wieder stärker thematisiert werden und auch Hersteller proprietärer Software versuchen weiterhin alles, um ihre Interessen in Europa durchzusetzen.
Damit sich die FSFE auch in den kommenden Jahren so erfolgreich für Freie Software und für Deine Rechte in der Informationsgesellschaft einsetzen kann braucht sie Deine Unterstützung!
Es gibt viele Wege die FSFE zu unterstützen, eine Möglichkeit sind Geld- und Sachspenden. Außerdem wurden speziell für Firmen Dienstleistungen zusammengestellt, durch dessen Kauf man die FSFE unterstützen kann.
Wenn Du deine Bücher oder Weihnachtsgeschenke bei Bookzilla.de kaufst, dann kann Du damit ganz einfach nebenher Freie Software und die FSFE untersützen. Vielleicht empfiehlst Du auch deinen Freunden und deiner Familie ihre zukünftigen Online-Bucheinkäufe auf diesem Weg zu tätigen?
Für Einzelpersonen ist das Fellowship eine sehr gute Möglichkeit die FSFE zu unterstützen. Damit leistet man wichtige Unterstützung in drei Bereichen: Finanziell, politisches Gewicht und aktive Beteiligung zum Beispiel in der Form von Fellowship-Gruppen. Im Rahmen des Fellowship entstanden bereits so wichtige und erfolgreiche Aktivitäten wie PDFreaders.org. Sei auch Du ein Teil davon!
Für Leute, die sich für Freie Software einsetzen und gerne ein Teil der Fellowship-Gemeinschaft wären, sich die finanzielle Komponente des Fellowship aber nicht leisten können, hat die FSFE eine Möglichkeit geschaffen über das nächste Jahr hinweg insgesamt 36 Fellowship-Stipendien zu vergeben.
Das ist aber bei weitem nicht alles. Man kann die Arbeit der FSFE auch einfach durch aktives Mitarbeit unterstützen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.
Eine Möglichkeit die ich dabei besonders herausstellen will ist die Beteiligung am deutschen Übersetzerteam. Eine Organisation wie die FSFE erzeugt im Laufe ihrer Arbeit sehr viel Material und Informationen über die aktuellen Themen Rund um Freie Software. Für eine erfolgreiche politische Arbeit in Europa und um diese Informationen so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen ist es sehr wichtig, diese in so vielen Sprachen wie möglich vorzuhalten.
Wenn ihr euch die Links in diesem Beitrag angesehen habt, dann werdet ihr sicher bemerkt haben, dass leider nicht mehr jede deutsche Übersetzung aktuell ist und die eine oder andere Übersetzung sogar ganz fehlt. Egal ob neue Texte Übersetzen, bestehende Übersetzungen aktuell halten oder Übersetzungen von anderen Korrektur lesen, es gibt immer was zu tun!
Ich würde mich freuen, wenn ich in den nächsten Wochen und Monaten bekannte Namen wieder oder neue Mitglieder im deutschen Übersetzerteam begrüßen dürfte. Wenn Du dazu irgendwelche Fragen hast, dann kannst Du diese jeder Zeit auf der Mailingliste für Übersetzer stellen oder mich einfach direkt ansprechen. Mehrere Möglichkeiten um mit mir in Kontakt zu treten findest Du hier.





